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dient der landwirtschaftlichen Abwasserverwertung. Bei künstlicher Verregnung von meist kommunalem Abwasser auf die Landflächen wird das Abwasser bei der Versickerung durch Bodenschichten, die als Filter wirken, gereinigt. Auf die Einhaltung der entsprechenden Gaben (max. 150 mm/Jahr) bei den verschiedenen Nutzungsarten ist zu achten. Die Verregnung ist technisch besser und sparsamer als die Abwasserverrieselung. Dabei kann man das Wasser je nach den zeitlichen Bedürfnissen der Pflanzen in kleine Gaben von 10-20 mm aufteilen. Nachteilig ist der Geruch. Das Abwasser kommt aus den Speicherbecken und den langen Druckrohren gewöhnlich faulend an. Beim Verspritzen durch die Luft werden die Geruchsgase verstärkt freigesetzt. Auch die Übertragung von Krankheitskeimen und Wurmeiern ist leichter möglich, weil das Abwasser von oben auf die Pflanzen kommt und es erwiesen ist, dass Krankheitskeime durch den Wassernebel auf grosse Entfernungen durch die Luft getragen werden. Es wird deshalb empfohlen, das Abwasser zur Verregnung biologisch vorzureinigen. |
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