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umfassen die Integration fachspezifischer Datenbestände einzelner Fachämter einer Kommune, die ressortübergreifende Verfügbarkeit der Daten und Bereitstellung von Fachinformationssystemen für die Kommunikation zwischen den Ämtern im Rahmen von kommunalen Planungsvorgänge. Die Vielfalt an Datenbeständen in der kommunalen Verwaltung betrifft sowohl raumbezogene Basisdaten aus ALK, ATKIS, Stadtkartenwerken, Luftbildern, als auch Fachdaten aus Bauwesen, Bauleitplanung, Liegenschaftswesen (ALB), Grünflächenplanung, Tiefbau, Leitungsdokumentation, Boden/Grundstückswert- und Immobilienwertermittlung, Altlastenkataster oder Statistik. In den Fachverwaltungen sind aus diesen Datenbeständen z.B. Kanalkataster, Bebauungspläne, Flächennutzungsplan, Grünflächenplan, Baumkataster abzuleiten. Verbunden mit einer homogenen Datenbasis ist die Führung von kommunalen Grundlagenkarten (Stadtkartenwerke) in digitaler Form, die alle topographischen und fachspezifischen Geodaten innerhalb einer Kommune in verschiedenen Massstabsebenen umfasst. Der deutsche Städtetag hat empfohlen, hierfür eine "massstabsorientierte einheitliche Raumbezugsbasis für kommunale Informationssysteme" (MERKIS) zu nutzen. Zur Zeit werden in Kommunalverwaltungen Informationssysteme und fachbezogene Applikationen zur Analyse und Visualisierung entwickelt und eingesetzt, die u.a. einen einfachen Zugriff auf vorhandene Basis- und Fachinformationen und die Integration von Fachdaten in ATKIS und ALK gewährleisten. Neben GIS-gestützten Informationssystemen werden kommunale Auskunftssysteme zum Abruf und Nutzung spezieller Fachdaten bereitgestellt, z.B. bei fachübergreifenden Planungen, zur Führungsinformation oder bei allgemeinen Beteiligung von Kunden. |
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