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bipolare Skala

 
     
  Farbreihe oder Helldunkelskala zur Darstellung zweigeteilter Wertereihen, d.h.


i.d.R. von positiven und negativen Werten. Bipolare Skalen werden v.a. in geowissenschaftlichen Karten und zur Entwicklungsdarstellung verwendet. Sie sind anschaulicher als die für gleiche Zwecke gelegentlich genutzten ungeteilten Skalen. Meist ist eine Umformung der darzustellenden ordinalskalierten Daten von Vorteil. In Farbkarten wird der Gegensatz von positiven und negativen Werten am günstigsten durch die Farbwirkung warm/kalt ausgedrückt. Dem entspricht die verbreitete, der Temperaturskala entlehnte Verwendung von Rot (positiv) und Blau (negativ), die in Richtung des Nullwertes aufgehellt werden. Die den Nullwert einschliessende Klasse wird zur Wahrung der Kontinuität der Skala in sehr hellem Grau, hellgelb oder weiss wiedergegeben. In zweifarbigen Darstellungen lässt sich die blaue Farbreihe durch eine Grauskala ersetzen. Die einfarbige Darstellung erfordert neben der Grauskala (positiv) die Verwendung von Flächenmustern (negativ) zunehmender Tonwerte bei gleichzeitiger Abwandlung anderer graphischer Merkmale.
 
 

 

 

 
 
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