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Trichlorethen

 
     
  Tri, TCE (engl.), 1,1,2-Trichlorethylen, C2HCl3, klare, leicht flüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch nach Chloroform oder Ether. Die Herstellung von Trichlorethen erfolgt durch katalytische Hydrierung von Tetrachlorethen oder Oxychlorierung von 1,2-Dichlorethen bzw. Umsetzung von Ethen mit Chlor und Sauerstoff. Die Produktionsmenge betrug in der Bundesrepublik Deutschland 1990 ca. 58.000 t/a. Es wird angenommen, dass etwa 60% der jährlichen Weltproduktion herstellungs- und verwendungsorientiert in die Umwelt eingetragen werden. Trichlorethen ist gut löslich in organischen Lösungsmitteln und in Wasser (1000 mg/l bei 20ºC). Ausgewählte Stoffeigenschaften: Dichte: 1,460 g/cm3 bei 20ºC, Dampfdruck: 7,9 hPa bei 20ºC, Wasserlöslichkeit:


1000 mg/l bei 20ºC, Schmelzpunkt: -87ºC, Siedepunkt: 86,2ºC,


n-Octanol/Wasser-Verteilungskoeffizient (logPO/W): 2,3-3,0. Für Wasserorganismen ist Trichlorethen schädlich, daneben ist es akut gering toxisch und biologisch nicht leicht abbaubar. Die Einträge von Trichlorethen in die Umwelt können nicht exakt quantifiziert werden. Zielkompartiment ist die Luft. Die Konzentrationen liegen im Bereich von 0,05-20 μg/l, in ländlichen Gebieten etwas niedriger. Trinkwasser kann zwischen <1 und 21 μg Trichlorethen pro Liter enthalten. Trichlorethen ist in biotischen und abiotischen Umweltstrukturen nahezu ubiquitär.
 
 

 

 

 
 
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