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Winkelkonstanzgesetz, Gesetz der Winkelkonstanz, 1. Mineralogisches Grundgesetz, 1669 vom Dänen Nicolaus Steno alias Niels Stensen beim Vermessen der Flächenwinkel von Quarzkristallen entdecktes Gesetz; er erkannte damals, dass die Winkelmasse zwischen gleichwertigen Flächen stets dieselbe Grösse haben. Später fand man heraus, dass diese Tatsache für alle Kristalle Gültigkeit hat. Zwar ändern sich die Grösse der Flächen und deren Zentraldistanz (Mittelpunktabstände), jedoch nie die Winkel, gleiche Temperatur, gleicher Druck, gleiche Stoffart und gleiche chemische Zusammensetzung vorausgesetzt. Dieses Gesetz lässt sich heute wie folgt formulieren: Alle zur gleichen Kristallart zählenden Einzelkristalle schliessen zwischen analogen Flächen und Kanten stets gleiche Winkel ein. |
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