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1) Landschaftsökologie: Spurennährstoffe, Mikroelemente. 2) Mineralogie: chemische Elemente, die in der Grössenordnung unter 50 mg/kg auftreten (die Grenzen sind fliessend), die aber z.B. als Mineralstoffe wesentliche (essentielle) Aufgaben haben. In den Mineralen sind die Spurenelemente meist diadoch (Diadochie) eingebaut. Methoden zum Nachweis von Spurenelementen sind die Neutronen-Aktivierungsanalyse (NAA), die Atomabsorptionsspektralanalyse (AAS) und die induktiv gekoppelte Plasmaspektroskopie (ICP). 3) Ozeanographie: chemische Elemente natürlicher Herkunft, die im Meerwasser in sehr geringen Konzentrationen auftreten; im ozeanischen Bereich meist zwischen etwa 10-12 und 10-9 Mol pro Liter. Sie umfassen mehr als 60% der Elemente des Periodensystems. Ihre Konzentrationen werden im Ozean weitgehend von biogeochemischen Prozessen kontrolliert und unterliegen daher starken räumlichen und zeitlichen Veränderungen in der Wassersäule. Ein Grossteil von ihnen, z.B. Eisen, Kobalt, Mangan oder Zink, bildet wichtige Nährstoffe für das Wachstum von Algen. In der marinen Nahrungskette kann es bei einigen Elementen auch zu erheblichen Anreicherungen kommen, die in stark verunreinigten Küstenwässern zu gesundheitlichen Problemen beim Fischkonsum führen können. |
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