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Schelfmeer

 
     
  Meeresgebiet über dem Kontinentalsockel mit Wassertiefen unter 200 m.


Schenck, Peter (Pieter, Petrus), Kupferstecher, Kunst- und Kartenverleger, * 1660 Elberfeld, † 1718/19 Amsterdam. Als Schüler von Gerard Valck (ca. 1650-1726), der 1673 die erhaltenen Kupferplatten der Firma Blaeu angekauft hatte, übernahm er auch Platten von J. Janssonius und N. Visscher. Schenk und Valck gaben in Kooperation Landkarten und zahlreiche Kunstblätter heraus. 1687 heiratete P. Schenk die Schwester seines Lehrers G. Valck; dessen Sohn Leonardus Valck (1675-1750) heiratete eine Tochter seines Compagnons P. Schenk. P. Schenk bereiste wiederholt Deutschland, besuchte von 1700 bis 1711 regelmässig die Leipziger Messe und wurde vom sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. zum Hofgraveur ernannt. Seine in Leipzig eingerichtete Niederlassung wurde von seinem Sohn weitergeführt.Schenk war ein vielseitiger Künstler, der vor allem Porträts schuf. Seit 1695 stach er auch eigene Landkarten, insgesamt 70 Stück. In weit grösserer Zahl (ca. 700) haben Schenk und Valck von den aufgekauften Platten nachgedruckt. Sein erster eigener »Atlas Contractus sive mapparum geographicarum Sansoniarum auctarum et correctarum Nova Congeris« erschien zwischen 1695 und 1705. Bereits 1702 verlegte er eine Sammlung von Plänen und Ansichten von Städten. Zum »Atlantis sylloge compendiosa ...«, der seit 1709 in 26, später in 50 und schliesslich in 100 Karten erschien, hat er viele Karten selbst graviert. Peter (II) Schenk (1698-1775) erlernte bei seinem Vater den Kupferstich und setzte die Zusammenarbeit mit G. Valck fort, betätigte sich aber auch als Buchhändler. Mit 36 von ihm gestochenen Karten erschien 1735 »Le Flambeau de la guerre«. Seit 1752 gab er den »Neuen Sächsischen Atlas, enthaltend die sieben Kreise des Kuhrfürstenthums Sachsen, ... die Marggrafschaft Ober- und Niederlausitz ...« nach Kopien der handgezeichneten Ämterkarten von A.F. Zürner (1679-1742) heraus, von seinen Nachfahren bis 1810 unter dem Titel »Atlas von Sachsen, dessen Kreisse, die Ober- und Nieder-Lausitz und Henneberg in XLVIII« veröffentlicht.
 
 

 

 

 
 
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