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Model Output Statistic, ein Anfang der 1970er Jahre von den amerikanischen Meteorologen Glahn und Lowry geprägter Begriff des statistischen Postprocessing. Im Gegensatz zum sog. "Perfect-prog-Ansatz", der die benötigten statistischen Relationen mittels diagnostischer Prediktoren herstellt, bedient sich MOS prognostischer Prediktoren, meist in Gestalt von archivierten Variablen, die im Rahmen der numerischen Wettervorhersage anfallen. Jeder der beiden Ansätze hat seine Vor-und Nachteile. Die statistischen Relationen werden weltweit überwiegend mithilfe multivariater Regressionsanalysen erzeugt, doch kommen auch andere moderne Verfahren, wie Entscheidungsbaum, Neuronales Netz, Mustererkennung, Diskriminanzanalyse u.a. zum Einsatz. Fälschlicherweise wird manchmal MOS als Synonym für die statistische Interpretation schlechthin verwendet. |
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