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Luftfeuchte

 
     
  , Feuchte, Feuchtigkeit,allgemeine Bezeichnung für den Anteil des Wasserdampfes in
der Luft. Dieser Anteil ist in Abhängigkeit von der Lufttemperatur in seiner Höhe begrenzt
(Sättigungsfeuchte). Die Menge des Wasserdampfes in der Luft wird durch den Dampfdruck pa oder durch seine Masse md angegeben. Die Luftfeuchte ist ein entscheidender Parameter für die Wolken-und Niederschlagsbildung, die Verdunstung und den Strahlungsfluss. In der Praxis sind verschiedene
Feuchtemasse in Gebrauch (Tab.). Man unterscheidet absolute und relative Feuchtemasse.
Zu den absoluten Feuchtemassen gehört die absolute Feuchte, auch absolute Luftfeuchtigkeit. Sie bezieht sich auf die Masse des Wasserdampfs im Verhältnis zum Volumen der feuchten Luft und wird
ausgedrückt in Wasserdampf in g pro m3 Luft:
a =md/V=pd/(Rd·T); hierbei ist Rd=461 J/kgK, das Mischungsverhältnis (Masse des Wasserdampfes im Verhältnis zur
Masse der trockenen Luft):
r= md/ml= pd/(p-pd), dabei ist =0,62 g/kg. Auch die spezifische Feuchte gehört zu den Feuchtemassen als Masse des
Wasserdampfs im Verhältnis zur Masse der feuchten Luft mit:
q =md/(ml+md)= ·pd/(p+(1-)pd) mit der Einheit g/kg. Die relative Feuchte U gibt die aktuelle Luftfeuchte relativ zur Sättigungsfeuchte
(U=100·pd/pds [%]) an. Bei einer relativen Feuchte von 100% setzt Kondensation ein. Weitere
Feuchtemasse sind der Taupunkt und die Taupunktdifferenz.


LuftfeuchteLuftfeuchte (Tab.): Umrechnung verschiedener Feuchtemasse bei Normalbedingungen.
 
 

 

 

 
 
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