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Lufthebeverfahren

 
     
  Spülbohrverfahren (Spülbohrung), bei dem das Bohrgut mittels eines Gemisches aus Bohrspülung und Luft zutage gefördert wird (Abb.). Die direkt in das Bohrloch eingeleitete Bohrspülung strömt zum Bohrmeissel, wo sie sich mit dem Bohrgut vermischt. Danach fliesst das Zweiphasengemisch Bohrspülung/Bohrgut in das hohle Bohrgestänge. Dort wird oberhalb des Bohrmeissels Pressluft eingeblasen, so dass ein Dreiphasengemisch Bohrspülung/Bohrgut/Luft entsteht. Da dieses eine geringere spezifische Dichte aufweist als die Bohrspülung im Ringraum des Bohrlochs, drückt die Bohrspülung das Dreiphasengemisch nach oben. Bei genügend grossen Leitungsdurchmessern (ca. 300 mm) können so Bohrtiefen von 1000 m erreicht werden. Der Unterschied zum gewöhnlichen Saugbohrverfahren besteht im wesentlichen im Einsatz der Mammutpumpe anstelle der Saugpumpe.

LufthebeverfahrenLufthebeverfahren: Prinzip.
 
 

 

 

 
 
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