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Le Chateliersches Prinzip

 
     
  Prinzip des kleinsten Zwanges, das vom französiche Chemiker Henry Le Chatelier (1850-1936) formulierte "Prinzip des kleinsten Zwanges", nach dem ein im Gleichgewicht befindliches System auf einen ausgeübten Zwang durch Änderung der äusseren Bedingungen derart reagiert, dass es durch Verschiebung des Gleichgewichtes diesem Zwang ausweicht. Das 1884 aufgestellte Prinzip wurde primär für physikalisch-chemische Systeme formuliert, es kann aber auch auf andere dynamische Systeme, beispielsweise geoökologische Systeme (Geoökosystem), angewandt werden. Beim physikalischen Gleichgewicht von Eis und Wasser z.B. führt eine externe Druckerhöhung zum Schmelzen des Eises (Grundlage des Schlittschuhlaufens). Entsprechend wird ein chemisches Gleichgewicht auf eine externe Temperaturerhöhung durch eine endotherme Reaktion reagieren.  
 

 

 

 
 
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