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Landschaftspotential

 
     
  die Fähigkeit der Landschaft, bestimmte Funktionen zu erfüllen. a) Im planungspraktischen Ansatz beschreibt das Landschaftspotential die Fähigkeit der Landschaft und des Landschaftshaushaltes, gewisse Leistungen zu erbringen, von welchen der Mensch, die Tiere und die Pflanzen profitieren. Hierzu zählen z.B. die Teilpotentiale: landschaftliches Erholungspotential, Bebauungspotential, Entsorgungspotential etc. Die Bewertungsanleitung zur Bestimmung des Leistungsvermögens des Landschaftshaushaltes ist eine Möglichkeit, solche Teilpotentiale für Fragestellungen der Planungspraxis zu erfassen (Naturraumpotential). b) Im theoretischen physikalisch-energetischen Potentialansatz ergibt sich das Landschaftspotential aus der Summe der in der Landschaft gespeicherten Energien. Dazu gehören die Energieaufnahme durch die Strahlungsbilanz, die potentiell-gravitative Energie der unterschiedlich gelagerten Substanz der Landschaft, die Energie der in der Landschaftshülle stattfindenden natürlichen Prozesse und der Energie-Input, der aus der Arbeit des Menschen resultiert.  
 

 

 

 
 
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