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Lötrohrprobierkunde

 
     
  Lötrohrmethode,als Feldmethode, aber auch im Labor für rasche Informationen anwendbare Methode zum qualitativen oder halbquantitativen Nachweis der chemischen Zusammensetzung eines Minerals. Mit dem Lötrohr wird eine Flamme unter oxidierenden oder reduzierenden Bedingungen auf eine Probe gelenkt und diese dadurch zersetzt. Die Zerfallsprodukte weisen sich durch ihren Geruch aus oder bilden für bestimmte Elemente typisch farbige Niederschläge auf Holzkohle, Porzellan usw. Solche Mineralzersetzungen können mit ähnlichen Effekten auch in Glasröhrchen durchgeführt werden. Weiterhin gehört zum Repertoire dieser Methode das Auflösen der zu diagnostizierenden Probe in einer Phosphorsalz- oder Boraxschmelze; die entstandene "Perle" ist je nach Art des erzbildenden Elements unterschiedlich gefärbt oder getrübt. Es können auch über die Element- bzw. Mineralbestimmung hinaus quantitative Aussagen zur Zusammensetzung des Minerals machen (z.B. Silbergehalt in Bleiglanz).  
 

 

 

 
 
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