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Koordinatenbestimmung

 
     
  findet bei Karten konventionell mittels Anlegemassstab oder Planzeiger (bei dem mit einmaligem Anlegen Koordinatenunterschiede ablesbar sind) oder aktuell mit halb- oder vollautomatisch arbeitenden Digitalisiergeräten statt. Voraussetzung ist ein Gitternetz (Koordinatennetz), welches das System der geographischen oder ebenen Koordinaten, in topographischen und grossmassstäbigen Karten (Gauss-Krüger-Koordinaten), definiert. Einzelpunkte bzw. punktförmige Objekte sowie charakteristische Punkte von Linienobjekten können mit Digitizern manuell markiert und ihre Koordinaten registriert werden; halbautomatisch arbeitende Linienverfolger registrieren annähernd gleich abständige Punkte auf dem Bogen (Vektordigitalisierung). Gescannte Bilder (Rasterdigitalisierung) können auf dem Bildschirm vergrössert dargestellt und damit Punkte sicherer markiert werden (Bildschirmdigitalisierung). Schliesslich können die Rasterdaten (objektorientiert) in Vektordaten umgewandelt und Punktkoordinaten gespeichert werden. Diese rationelle Technik der Vektorisierung (capturing) erfordert automatisch gut lesbare Bilder, sonst ist der Anteil interaktiver Nacharbeit zu gross.  
 

 

 

 
 
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