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K-Fixierung

 
     
  Einlagerung von Kalium in die Schichtzwischenräume aufweitbarer Dreischichttonminerale (z.B. Illit, Vermiculit, Smectit). Aufgrund dieses Vorgangs erfolgt eine Kontraktion der Silicatschichten auf einen Abstand von etwa 1 nm. Bei Entzug durch Pflanzen nimmt der K-Gehalt in der Bodenlösung ab und das in den Tonmineralen fixierte Kalium wird freigesetzt (Kaliumversorgung). Wird dem Boden Kalium, z.B. durch Düngung, zugeführt, erfolgt zunächst der Einbau in die Schichtzwischenräume der Tonminerale bis zur Erreichung eines Endwertes, erst danach liegt Kalium in austauschbarer und somit pflanzenverfügbarer Form vor. Die Freisetzung aus den Schichtzwischenräumen kann durch bestimmte Ionen wie Cs+, NH4+ (Ammoniumfixierung) oder organische Kationen blockiert werden, da die Öffnung der Zwischenräume verschlossen wird. Zunehmende Temperatur und abnehmender pH-Wert dagegen fördern die K-Freisetzung. Die Bestimmung der K-Fixierung erfolgt durch Zugabe einer definierten K-Menge in eine Bodensuspension und anschliessender Messung des restlichen austauschbaren Kaliums.  
 

 

 

 
 
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