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Internetkarte

 
     
  eine Bildschirmkarte, die auf einem Internetserver fertig gespeichert ist oder nach Daten einer Datenbank bei Bedarf erzeugt wird. Neben den Eigenschaften der Bildschirmkarte besitzt sie eine Internetadresse, über die sie angefordert werden kann. Die Internetkarte ist entweder ein selbständiges Internetdokument oder Bestandteil eines Internetdokuments (Inline-Karte). Das gesamte Kartenbild oder beliebig viele Teile des Kartenbildes können mit Verweisen zu weiteren Internetdokumenten versehen werden. Die Richtlinien der graphischen Gestaltung der Internetkarte entsprechen der Bildschirmkarte, zu beachten sind aber folgende Besonderheiten: Die Internetkarte wird über das Netz transportiert und soll so schnell wie möglich ankommen. Sie muss deshalb eine möglichst kleine Datei sein. Dies erreicht man durch geringe Farbtiefe und Komprimierung. Eine Komprimierung der Daten führt zusätzlich zu einer Verringerung der Dateigrösse. Eine Karte grossen Formates kann auf dem Bildschirm nur durch Scrollen betrachtet werden, d.h. es ist nur ein Ausschnitt der Karte sichtbar. Günstiger ist, nur denjenigen Kartenausschnitt zu laden, der am Bildschirm sichtbar ist. Dies kann z.B. durch die Verwaltung der Kartenausschnitte in einer Tabelle erreicht werden. Der Nutzer des Internets akzeptiert nur wenige Sekunden Wartezeit für den Aufbau der Karte am Bildschirm. Deshalb sollte man dem Nutzer entgegenkommen und durch eine Textzeile die Karte ankündigen, eine Schwarz-Weiss-Karte der Farbkarte vorschalten und/oder die endgültige Karte streifenweise aufgebauen. Die tatsächliche Ladezeit wird dadurch nicht verkürzt, der Nutzer erkennt aber bald, ob die Karte für ihn interessant ist oder ob er den Ladevorgang abbrechen sollte. Derzeitig werden von den gängigen Browsern vor allem die Rasterdatenformate gif und jpeg unterstützt und keine Vektorgraphikformate. Karten müssen deshalb als Rastergraphiken vorliegen. Den Linienelementen einer Karte wird das gif-Format besser als das jpeg-Format gerecht, erlaubt ausserdem durch Interlacing einen streifenweisen Aufbau der Bildschirmkarte. Für einige andere Rasterdatenformate und für Vektorgraphikformate werden derzeitig noch Plug-Ins benötigt, die vom Nutzer installiert werden müssen und deshalb vermieden werden sollten. Ausserdem sollte beachtet werden, dass die Browser eine eigene Farbpalette, die sog. Browser Safe Color Table, zur Wiedergabe der Farben benutzen. Farben einer Karte, die nicht in dieser Farbpalette vorhanden sind, werden aus den Farben dieser Farbpalette rasterartig nachgebildet, was zu einer Unschärfe der Zeichnung der Karten führt.  
 

 

 

 
 
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