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Humushaushalt

 
     
  beschreibt die Beziehung zwischen Humusabbau und -aufbau. Potentielle Gehaltsänderungen ergeben sich aus der Differenz zwischen der Menge an zugeführter organischer Materie (multipliziert mit derem Zersetungskoeffizient) und dem Humusgehalt (multipliziert mit dem Mineralisierungskoeffizienten). Die Zufuhr an organischem Material hängt von Klima, Vegetationstyp und Bodenbedingungen sowie dem jeweiligen Management ab. Der Humusgehalt in Böden unter naturbelassener Vegetation ist im allgemeinen konstant, da die Menge an angeliefertem Material (Streuanfall/Wurzelrückstände, organischer Dünger) derjenigen Menge entspricht, die jährlich mineralisiert wird. In Kulturböden unterliegt der Humus im allgemeinen einem erhöhten Abbau. Dies trifft insbesondere für entwässerte Moorstandorte zu. Organische Substanz wird zwar durch Bestandsabfall, Wurzelrückstände und Düngung zugeführt, die zugeführte Menge ist jedoch im allgemeinen geringer als die Abbaurate.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : trigonal gravitative Kristallisationsdifferentiation vadose Zone

 

 
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