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Humusform

 
     
  ergibt sich aus der Gesamtheit aller Humushorizonte. Man unterscheidet terrestrische (Rohhumus, Moder und Mull und deren Übergänge) sowie semiterestrische (Anmoor, Torf u.a.) und subhydrische Humusformen (Gyttya u.a.). Die Humusformen ergeben sich dabei aus der Verteilung der organischen Substanz in und auf dem Boden aufgrund morphologischer (Abfolge u. Mächtigkeit der L-, Of-, Oh- und Ah/Ap-Lagen) und chemischer Merkmale (z.B. C/N-Verhältnis). Die Humusform ist ein landschaftsökologisches Hauptmerkmal und integratives Indiz für die ökologischen Standortverhältnisse (Standort). Sie bildet sich unter dem Einfluss des Standortklimas, der standörtlichen Feuchtebedingungen, der Vegetation, des Nährstoffzustandes und der biologischen Aktivität im Boden. Humus.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : mesothermale Lagerstätten Kantenextraktion toroidal

 

 
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