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industrialisierte Landwirtschaft, Intensivlandwirtschaft, agrarische Wirtschaftsweise mit hohem Kapital- und Arbeitseinsatz, welche die Erzielung grösstmöglicher Produktionszahlen und Erträge verfolgt. Beispiele dafür sind Massentierhaltung mit stark automatisiertem Stallbetrieb oder der Anbau einjähriger, hochertragsreicher Getreidesorten (cash crops, Intensivkulturen). Die Hochertragslandwirtschaft basiert auf der leichten Verfügbarkeit von billigen fossilen Brennstoffen sowie von Düngemitteln, Pestiziden und anderen Produkten der Agrochemie. Negative Folgen sind zunehmende Umweltbelastungen (z.B. Bodenerosion, steigende Nitratgehalte im Trinkwasser) und sinkende Akzeptanz bei den Konsumenten (z.B. "Rinderwahn" oder die aktuelle Diskussion um gentechnisch veränderte Nahrungsmittel). Teilweise erfolgt eine politische Gegensteuerung durch die finanzielle Unterstützung von extensiveren Anbauformen (biologische Landwirtschaft, integrierte Landwirtschaft). |
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