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Heilwasser

 
     
  natürliches Grundwasser, das aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung, z.B. bestimmter Spurenstoffe, oder physikalischen Eigenschaften, z.B. Temperatur, nach balneologischen Erfahrungen oder medizinischen Erkenntnissen geeignet ist, therapeutischen Zwecken zu dienen. Heilwässer müssen dabei einen Gehalt an gelösten festen Mineralstoffen von mindestens 1000 mg/kg haben. Die Benennung als Heilwasser bedarf in Deutschland und Österreich der amtlichen Anerkennung.


Heilwässer sind vielfach zugleich auch Mineralwässer oder Thermalwässer. Zur chemischen Charakterisierung ist die Heilwasseranalyse durchzuführen. Sie vermittelt die Information über die Zusammensetzung des Heilwassers und seine Eigenschaften. Die Analyse dient als Grundlage für die Beurteilung der balneologischen Anwendungen sowie der hydrogeologischen und quelltechnischen Verhältnisse. Zur spezifischen Benennung des Heilwassertyps werden alle Ionen herangezogen, die mit einem Äquivalentanteil von wenigstens 20% an der Gesamtkonzentration beteiligt sind. Ferner werden besonders wertbestimmende Einzelbestandteile angegeben, die über den Mindestwerten der Tab. liegen.

HeilwasserHeilwasser (Tab.): erforderliche Mindestkonzentrationen für wertbestimmende Einzelbestandteile in Heilwässern.
 
 

 

 

 
 
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