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Hebelgesetz

 
     
  eine geometrische Methode, um in einem Zweiphasenfeld in einem beliebigen Phasendiagramm die relativen Anteile der beiden durch eine Konode verbundenen Phasen zu berechnen (Abb.).

HebelgesetzHebelgesetz: Für eine Plagioklasschmelze, deren Ausgangszusammensetzung dem Sechseck entspricht (An0,6), lässt sich bei einer Temperatur von 1400°C die Zusammensetzung der Schmelze (l) auf der Liquidus-Kurve ablesen und die Zusammensetzung der sich damit im Gleichgewicht befindenden Plagioklasmischkristalle (s) auf der Solidus-Kurve. Nach dem Hebelgesetz ergibt sich zu diesem Zeitpunkt L·xl = S·xs, wobei xl und xs für den Abstand zwischen den Punkten x und l bzw. x und s steht, L und S für die Anteile an Restschmelze bzw. Mischkristallen. Wegen L+S = 1 erhält man damit für den Schmelzanteil L = xs/(xl+xs) und für den Anteil an Mischkristallen S = xl/(xl+xs).
 
 

 

 

 
 
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