optimale Anpassung der Bodennutzung und Infrastruktur an das Naturraumpotential der Landschaft. Der Begriff wurde von der klassischen Landschaftskunde geprägt und wird heute z.T. unterschiedlich gehandhabt. Dem Konzept zu Folge soll der Mensch seine Nutzungsformen möglichst den natürlichen Gegebenheiten wie Relief, Wasserhaushalt und Mikroklima anpassen, indem die Kulturlandschaft die Grundzüge des Musters der naturräumlichen Gliederung widerspiegelt. Neue Bedeutung erlangte dieser Ansatz mit der Planung und Pflege der Landschaft unter dem Gesichtspunkt der Raumordnung.