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hammer-drill, Imlochhammer-Bohren, modernes Drehbohrverfahren mit normaler (=direkter) Spülung, bei dem das im Bohrgestänge abgepresste Spülmedium Luft einen Schlagantrieb auf einen Imlochhammer überträgt, der auf der Bohrlochsohle aufsteht, und so die Gesteinszertrümmerung bewirkt. Der aus dem Hammer ausströmende Luftstrom bewirkt den Austrag des Bohrkleins durch den Ringraum und dient gleichzeitig zur Kühlung des Bohrwerkzeugs. Wegen der benötigten hohen Luftvolumina und -drücke ist das Hammerbohren zumeist auf Bohrdurchmesser <350 mm beschränkt, erlaubt aber insbesondere in harten Festgesteinen ein schnelles Bohren. Es ist weniger geeignet für Lockergesteine. Das Bohrklein ist vorwiegend staubfein bis kleinstückig. Falls notwendig, werden dem Spülstrom Schaumzusätze beigemischt, um die Austragseigenschaften zu erhöhen. Bei der Erkundung von Grundwasservorkommen in Festgesteinen bietet das Hammerbohren den Vorteil, dass Wasserzutritte unmittelbar beim Bohrvorgang erkannt werden können. Bohrverfahren. |
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