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Gaia-Theorie

 
     
  [von griech. Gaia =Erdgöttin], umstrittene Hypothese, welche Anfang der 1970er Jahre vom Mediziner Lovelock und der Biologin Margulis entwickelt worden ist. Die Gaia-Theorie ist ein Versuch, die Erde nicht als eine grösstenteils von Salzwasser bedeckte Steinkugel mit etwas Atmosphäre und Biosphäre zu betrachten, sondern als einen einzigen grossen Organismus zu sehen. Dabei steht die abiotische Umwelt (abiotischer Faktor) zusammen mit den Lebewesen in einem sehr engen Verbund- und Rückkopplungssystem und bildet eine sich selbst regulierende Einheit (Selbstregulation). Diese Einheit steuert auf die optimalen Bedingungen für das Leben auf diesem Planeten zu und erhält sie aufrecht. Die ursprüngliche Theorie basierte auf dem sehr einfachen Modell der "Daisyworld", wurde aber in den letzten Jahren umfassend weiterentwickelt (Abb.). Geophysiologie.

Gaia-TheorieGaia-Theorie: die Entwicklung des Klimas auf einer Daisyworld mit drei Arten (dunkle, graue und weisse Gänseblümchen). Die gestrichelte Linie im unteren Diagramm zeigt zum Vergleich den Temperaturverlauf in einer Welt ohne Leben.
 
 

 

 

 
 
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