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Flügelsondierung

 
     
  Sondierung zur Ermittlung der Scherfestigkeit von nicht-rissigen, bindigen Böden nach DIN 4096. Sie dient dem Erkennen von Schwächezonen mit geringer Scherfestigkeit mit Hilfe einer Flügelsonde. Die Sonde wird in den Boden geschlagen und mit gleichmässiger Winkelgeschwindigkeit bis zum Versagen des Bodens durch Bruch gedreht. Dabei muss die Sonde mindestens von 30 cm Boden bedeckt sein. Gemessen wird das maximale Drehmoment M, welches kurz vor dem Bruch auftritt und woraus sich der Scherwiderstand τFS berechnen lässt. Bei wassergesättigten, bindigen Böden entspricht der Maximalwert τFS der scheinbaren Kohäsion cu (Scherfestigkeitsparameter). Das Verhältnis von Höhe zu Durchmesser der Sondenspitze muss 2 betragen, d.h. dass die Sonde doppelt so hoch wie breit sein muss. Durch mehrmaliges Drehen nach dem Bruch kann die Gleitfestigkeit ermittelt werden. ERu  
 

 

 

 
 
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flüssig-flüssige Entmischung
 
     

Weitere Begriffe : Fernerkundung dynamische Sondierung metallorganische Gasphasenabscheidung

 

 
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