| |
Messung einer topographischen, geophysikalischen oder anderen Kenngrösse an einem Messpunkt in der Natur, z.B. Erfassung des Schwerefeldes von geologischen Körpern im Gelände. Jede geophysikalische Arbeitsrichtung hat ihre spezifische Messtechnik. Im Gegensatz zu den permanenten Messungen an Observatorien sind Feldmessungen zeitlich begrenzt. Feldmessungen werden entweder auf Profilen (Linien), oder flächenhaft durchgeführt. Der Abstand der Messpunkte richtet sich nach der verlangten Auflösung. Eine Anomalie sollte wenigstens durch 5-10 Messpunkte belegt sein. Feldmessungen können auf der festen Erdoberfläche oder aber in Bohrlöchern (Bohrlochgeophysik) durchgeführt werden. Bei der Airborne-Geophysik dienen Hubschrauber oder Flugzeuge als Messträger. Im weiteren Sinne können zur Airborne-Geophysik auch Messungen mit Hilfe von Satelliten gerechnet werden. Werden geophysikalische Messungen auf dem Meer durchgeführt, spricht man von Shipborne-Geophysik. |
|