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halbjährlicher Wechsel der bodennahen Windrichtung in einem grösseren Gebiet. Der Monsun ist (insbesondere im Sommerhalbjahr) eine Folge der unterschiedlichen Erwärmung von Kontinenten und Ozeanen und der damit verbundenen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone in kontinentale Bereiche, wie es für Südasien und Nordafrika zutrifft. So entsteht der Sommer- oder Südwestmonsun, der von tropischen Meeresgebieten her feuchte Luftmassen insbesondere nach Südasien, in ähnlicher Weise auch ins tropische Nordafrika bis in die Sahelzone bringt und damit eine nordwärts gerichtete Ausweitung der Postzenitalregen ermöglicht (Zenitalregen). In Südasien erreicht die zugehörige Regenzeit mit der Entwicklung und Nordwestwärtsverlagerung des indischen Monsuntiefs ihren Höhepunkt. Der Wintermonsun (Nordostmonsun) ist dagegen nichts weiter als ein z.T. durch kalte kontinentale Antizyklonen beschleunigter, trockener Passat. |
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