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durch Diffusion gesteuerter Vorgang des Gasaustauschs zwischen Atmosphäre und Bodenluft. Die Bodendurchlüftung ist von Bodenart und Bodengefüge abhängig und stellt neben dem Wassergehalt einen entscheidenden Faktor für das Pflanzenwachstum dar. Eine hohe Austauschgeschwindigkeit von O2 und CO2 wird in Böden erreicht, die einen grossen Anteil an Grobporen und an Kontinuität der Porung besitzen, einen geringen Anteil wassergefüllter Poren und einen entsprechenden Zustand der Bodenoberfläche aufweisen (geringe Bodenverdichtung und Verschlämmung). Ein Boden, der bei Feldkapazität noch 10-15% Luft enthält, wird als gut durchlüftet bezeichnet. Die Bodendurchlüftung wird v.a. durch die Bearbeitung beeinflusst. Massnahmen zur Förderung des Krümelgefüges und somit einer schnelleren Wegführung des Sickerwassers bewirken eine Verbesserung der Bodendurchlüftung. Eine unzureichende Bodendurchlüftung beeinträchtigt die bodenbiologische Aktivität (Bodenatmung), hemmt das Wurzelwachstum und verringert die Wasser-und Nährstoffaufnahme von Pflanzen. |
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