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oligotroph

 
     
  nährstoffarm und wenig produktiv; bezeichnet sowohl den Lebensraum (Gewässer, Böden) als auch die Versorgungsansprüche von Organsimen. Oligotrophe Lebensräume sind z.B. Moore oder Magerwiesen. Bei Seen spricht man von oligotroph, wenn dessen Produktivität Ptot nach der Vollzirkulation 5-10 μg/l beträgt. Der Gesamtphosphor-Gehalt beträgt <10 mg/m3 Wasser und die Sichttiefe ist mit >6m hoch bis sehr hoch. Oligotrophe Seen haben meist ein geringes hydrologisches Einzugsgebiet und verfügen im allgemeinen über grosse Wassertiefen. Der allochtone Nährstoffeintrag ist gering. Beispiele sind Gletscherseen und Hochgebirgsseen. Gegensatz: eutroph.  
 

 

 

 
 
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