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Zonenmodell, theoretische Vorstellung von der gürtelartigen Verbreitung geoökologischer Sachverhalte auf der Erde. Ursache dieses planetarisch-horizontalen Verteilungsmusters sind die unterschiedlichen Einstrahlungsverhältnisse auf die verschiedenen Teile der Erdoberfläche vom Äquator zum Pol (planetarischer Formenwandel). Das Zonalmodell findet seinen Ausdruck in den Landschaftszonen und ihrer differenzierteren Darstellung in den Zonen einzelner Ökofaktoren (z.B. Vegetationszonen, Bodenzonen etc.) sowie in Prozessbereichszonen. Das Zonalmodell der physiogeographischen Faktoren kann auch auf die Kulturlandschaft übertragen werden. Bei kleinmassstäblicher Betrachtung stehen gewisse Nutzungszonen, vor allem agrarwirtschaftliche, in Kongruenz mit den natürlichen Landschaftszonen der Erde. |
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