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kugeliger Gesteinsblock, häufig aus Granit, der in situ in der Verwitterschicht (Zersatzzone, Verwitterung) schwimmt. Die intensive chemische Verwitterung erfolgt entlang von Klüften und Spalten schneller, so dass der Gesteinssockel in Blöcke zerlegt wird, die als Verwitterungskerne von allen Seiten, besonders an den Schnittlinien der Klüfte angegriffen werden. Die konzentrisch einwirkende Verwitterung führt zu einer Abrundung der Blöcke. Werden die Blöcke durch Flächenspülung freigelegt, so unterliegen sie der physikalischen Verwitterung und bilden Felsburgen und Inselberge. Der Zersatz wird ausgespült und die Blöcke ähneln aufgestapelten Wollsäcken (Wollsackverwitterung). |
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