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Vorausverformung

 
     
  beim Tunnelbau das Phänomen, dass sowohl die Spannungsumlagerung als auch die damit verbundenen Verformungen dem Ausbruch eines Tunnels um ein bis zwei Tunneldurchmesser vorauseilen. Die vorauseilenden Gebirgsverformungen sind auf den Spannungsanstieg vor der Ortsbrust zurückzuführen. Sie können 30 bis 50% der Gesamtverformungen ausmachen. Die Vorausverformungen schlagen auch bei einer Tunnelüberdeckung von 50 bis 100 m noch bis zur Geländeoberfläche durch. Die Grössenordnung dieser Verformungen gibt Hinweise auf die Gebirgsqualität und auf örtliche Schwächezonen. Die Vorausverformungen können mit Extensometern, Inklinometern und durch Nivellement gemessen werden.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : isostatische Reduktion Hangbewegungen geochemische Klassifikation

 

 
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