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Vertikalstruktur der Landschaft

 
     
  Einbezug der dreidimensionalen Ausdehnung geoökologischer Objekte als wichtige funktionale Merkmale für die Raumgliederung (naturräumliche Gliederung, naturräumliche Ordnung). Methodisch wird dabei mit dem Schichtenprinzip des Geoökosystems Bezug genommen. Bei der Vertikalstruktur der Landschaft lässt sich dabei das naturräumliche Hauptstockwerk (HSW) ausscheiden, das den Berührungs- und Durchdringungsbereich zwischen Atmosphäre und Lithosphäre darstellt. Im HSW vollzieht sich eine Vielzahl energieumsetzender, stoffumwandelnder und stoffverlagernder Prozesse. Seine obere und untere Grenze sind durch Wuchshöhe und Durchwurzelungstiefe der Vegetation vorgegeben. Das HSW selbst ist wiederum in Schichten und Horizonte unterteilt (Baum-, Strauch-, Krautschicht, Bodenhorizonte). Dieses vertikale Gefüge führt zu Ausschnitten mit schichtspezifischem Mikroklima und dadurch zur Ausbildung von vielfältigen Lebensräumen (Abb.).

Vertikalstruktur der LandschaftVertikalstruktur der Landschaft: Vertikalstruktur der Landschaft und Möglichkeiten ihrer Abbildung.
 
 

 

 

 
 
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