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1) Angewandte Geologie: Anker. 2) Ozeanographie: Methode zur örtlichen Fixierung von Plattformen und Sensoren im und auf dem Meer. Der Halt am Meeresboden erfolgt durch Grundgewichte oder speziell geformte Anker. Während Schiffe, Messplattformen und Bojen an der Meeresoberfläche durch eine Ankerleine oder –kette mit dem Anker oder Gewicht verbunden sind, werden Sensoren für das Innere der Wassersäule in Unterwasserverankerungen fixiert. Dabei halten druckfeste Auftriebselemente die Verankerungsleinen bzw. -drähte in einer vertikalen Position, die Sensoren werden in den gewünschten Tiefen in die Verankerung eingebunden. Durch ein akustisches Signal vom Schiff kann ein elektro-mechanischer Auslöser betätigt und damit die Verbindung zwischen der Verankerungsleine und dem Grundgewicht getrennt werden. Das Grundgewicht verbleibt am Meeresboden, die Verankerungsleine mit den Messgeräten und Auftriebselementen schwimmt auf und wird vom Schiff aufgenommen. |
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