N-Sperre, kurzfristige Festlegung von pflanzenverfügbarem mineralischen Stickstoff (N-Immobilisierung) nach Zufuhr organischer Substanz mit hohem C/N-Verhältnis (z.B. Stroheinarbeitung). Um das Kohlenstoffangebot zum Aufbau von Körpersubstanz nutzen zu können, wird entsprechend dem niedrigen C/N-Verhältnis (C/N <10) der mikrobiellen Biomasse mineralischer Stickstoff aus dem Boden in die Biomasse eingebaut. Durch die Atmung wird Kohlenstoff in Form von CO2 entzogen, so dass das C/N-Verhältnis im Zuge des mikrobiellen Abbaus wieder enger wird und nach einiger Zeit die Stickstoff-Mineralisation wieder zu einer Freisetzung von mineralischem Stickstoff führt.