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Siebanalyse

 
     
  Verfahren zur Ermittlung der Korngrössenverteilung für Korngrössen grösser 0,063 mm durch Siebung (DIN 18123-4). Verwendet werden Prüfsiebgewebe und Quadratlochplatten nach DIN 4187 T2. Bei Böden ohne Korngrössenanteil <0,063 mm wird die Trockensiebung angewendet. Die Siebe werden mit steigendem Maschendurchmesser übereinander gestapelt und die Probe oben eingegeben. Die Rückstände auf den Sieben werden gewogen, in Prozent des Gesamttrockengewichts umgerechnet und als Körnungslinie dargestellt. Ist ein Korngrössenanteil <0,063 mm vorhanden, muss eine Nasssiebung durchgeführt werden. Dabei wird die Probe nach dem Trocknen und Wiegen aufgeschlämmt und die Feinanteile durch ein Sieb mit der Maschenweite 0,063 mm abgetrennt. Der Siebrückstand wird getrocknet und einer Trockensiebung unterzogen, mit dem Siebdurchgang wird eine Sedimentationsanalyse durchgeführtoder nur gewogen. Die Probenmenge ist abhängig von der grössten Kornfraktion der zu untersuchenden Probe. Siebkurve.  
 

 

 

 
 
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