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Wiechert

 
     
  Johann Emil, deutscher Physiker und Geophysiker, * 26.12.1861 Tilsit, † 19.3.1928 Göttingen; ab 1890 Professor in Königsberg (Preussen), ab 1898 in Göttingen und Direktor an dem von ihm errichteten geophysikalischen Institut; Arbeiten zur Optik, über Röntgen- und Kathodenstrahlen; Begründer der modernen Erdbebenkunde, der seismischen Aufschlussmethoden für das Erdinnere und für praktische Zwecke (mit künstlichen Erdbebenwellen, z.B. zur Erkundung von Lagerstätten) und der Erforschung der hohen atmosphärischen Schichten durch Schallwellen (Luftseismik); konstruierte 1903 einen Pendelseismographen (Wiechert-Pendel). Nach ihm und B. Gutenberg ist die Gutenberg-Wiechert-Diskontinuität (Gutenberg-Diskontinuität), Unstetigkeitsfläche zwischen Erdmantel und –kern, benannt. Werke (Auswahl): „Theorie der automatischen Seismographen” (1903), „Über Beschaffenheit des Erdinneren” (1924), „Über die anormale Schallverbreitung in der Luft” (1925-26).  
 

 

 

 
 
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