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Schrumpfungsrisse

 
     
  werden gebildet durch Austrockung und Kompaktion wassergesättigten schlammigen Materials. Subaerisch bilden sich sogenannte Trockenrisse mit geradlinigen oder schwach gebogenen Begrenzungen drei- bis sechseitiger Polygone. Die Risse sind im allgemeinen V-förmig. Ihre Länge kann in Ausnahmefällen mehrere Meter betragen. Im allgemeinen sind sie aber nur einige Zentimeter lang und wenige Millimeter breit. Die inneren Bereiche in einem Polygons biegen sich meist zu den Rändern hin nach oben auf. Wenn die oberste Lage komplett abgelöst wird, kann sie als Lithoklast (Schlammscherbe) umgelagert werden. Zu den Schrumpfungsrissen zählen auch Synaereserisse, die subaquatisch durch Synaerese entstehen. Dies geschieht in Lagen quellfähiger Tone durch Ausflockung und Entwässerung sowie durch osmotischen Wasserentzug infolge von Salinitätsschwankungen.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Quellgerinne Untersättigung Hopan

 

 
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