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SNMR-Verfahren |
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Oberflächen (surface) Nukleare Magnetische Resonanz, ein elektromagnetisches Verfahren, bei dem mit Hilfe einer Spule von etwa 100m Durchmesser (wie sie auch in der Transienten-Elektromagnetik benutzt wird) ein kurzzeitiges magnetisches Wechselfeld erzeugt wird, dessen Frequenz der Larmorfrequenz im lokalen Erdmagnetfeld (1–3 kHz) entspricht. Die Spinmomente der Protonen (Wasserstoffkerne) des im Untergrund vorhandenen Wassers werden damit in die Richtung des Erregerfeldes polarisiert. Nach Abschalten des Feldes präzedieren die Protonen frei um die Richtung des Erdmagnetfeldes. Das dabei ausgestrahlte Magnetfeld wird in der Spule gemessen. Die Amplitude des abklingenden Signals ist zum Zeitpunkt der Abschaltung proportional zum Wassergehalt im erfassten Untergrundbereich. Weiterhin erhält man aus der Relaxationszeit die Permeabilität und aus der Phasenverschiebung gegenüber dem Erregerfeld die elektrische Leitfähigkeit. Das SNMR-Verfahren eignet sich besonders zur direkten Bestimmung des Wassergehalts und wird für hydrogeologische und umweltrelevante Fragestellungen eingesetzt. |
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