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Ried

 
     
  zum grössten Teil mit Schilf oder Sauergräsern (Riedgräser) wie Seggen oder mit Wollgras (Feuchtbiotop) bestandenes Niedermoor im natürlichen Zustand; Bodentyp wachsender bzw. unentwässerter Niedermoore, Anfangsstadium der Niedermoorbodenbildung. Im Ried sind noch keine Vererdungsmerkmale des Torfes erkennbar. Nach der Entwässerung wandelt sich ein Ried durch die Vererdung der oberen Torfschicht zum Fen und im Zuge intensiver landwirtschaftlicher Nutzung mit häufiger Bodenbearbeitung zum Mulm. Der Begriff wird auch für die offene Sumpfvegetation selbst verwendet, beispielsweise für den Pflanzenverband der Grossseggenrieder (Magnocaricion).  
 

 

 

 
 
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