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Rieckes Prinzip

 
     
  ein nach dem deutschen Physiker E. Riecke benannter Lehrsatz, wonach die Löslichkeit eines einem gerichteten Druck ausgesetzten Kristalls im Kontakt mit einer übersättigten Lösung am Ort des grössten Drucks am höchsten ist, während es am Ort des geringsten Drucks zu einer Abscheidung aus der Lösung kommt. Rieckes Prinzip erklärt, weshalb viele Minerale in Tektoniten senkrecht zur Druckrichtung liegen, z.B. Quarze in einem Quarzit, oder weshalb sich Quarz im Druckschatten um Granate anreichert.  
 

 

 

 
 
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