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bei Rasterbildern der prozentuale Anteil der geschwärzten Fläche an der Gesamtfläche, gemessen an einer definierten Stelle. Der Rastertonwert einer Fläche berechnet sich aus:
Flächen ohne Rasterelemente besitzen demnach einen Rastertonwert von 0%, vollkommen gedeckte
Flächen einen Wert von 100%. Rastertonwert und Schwärzung stehen in folgendem Zusammenhang:
Somit entsprechen ausgewählte Rastertonwerte den in der Tabelle eingetragenen Schwärzungswerten (Tab. 1). Bei elektronisch gesteuerten Belichtungsgeräten ist die Anzahl der darstellbaren Rastertonwerte abhängig von der Auflösung des Ausgabegerätes, da jeder Rasterpunkt aus einzelnen Belichtungspunkten gebildet wird:
Bei einer Auflösung von 300 dpi und einer Rasterweite von 20 Linien/cm (50 lpi) können demzufolge maximal 37 Rastertonwerte, bei 1200 dpi und 40 Linien/cm (100 lpi) aber 145 Rastertonwerte wiedergegeben werden. Damit ergibt sich ein Richtwert für die erforderliche Auflösung bei der Belichtung eines Druckfilmes oder einer Druckplatte, wie ihn die Tabelle 2 für einen Belichter zeigt.
Rastertonwert (Tab. 1): Rastertonwerte und Schwärzungswerte.
Rastertonwert (Tab. 2): Richtwerte für die Auflösung der Belichtung. |
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