| |
Methode zur Bestimmung der Bodendichte (Rohdichte) im Gelände (DIN 18125-2), zählt zu den Flüssigkeitsersatz-Verfahren. Zuerst wird an der zu untersuchenden Stelle eine Grube gegraben, wobei die Masse m des ausgehobenen Bodens durch Wägung ermittelt wird. Die Grube wird mit einer Kunststoffolie oder Weichgummihaut ausgekleidet und anschliessend mit Wasser aufgefüllt. Die verbrauchte Wassermenge (Masse mw) wird gemessen. Anhand der Dichte des Wassers ρw kann das Volumen der Grube Vg bestimmt werden:
Vg=mw/ρw.
Die Bodendichte ρ kann nun anhand der Formel:
ρ =m/Vg
errechnet werden. Das Verfahren wird bei grobkörnigen Sanden, Kiessanden und Mischböden (Hangschutt) angewandt, in denen sich standfeste Gruben ausheben lassen. Durch die Verwendung einer Kunststoffolie oder Weichgummihaut erlaubt der Wasserersatz auch die Ausmessung grosser Gruben in grobkörnigen, sehr durchlässigen Böden. In weniger durchlässigen Böden kann auf die Auskleidung mit Kunststoffolie oder Weichgummihaut verzichtet und anstatt Wasser angerührter Bentonit oder Tapetenkleister verwendet werden. |
|