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Raseneisenerz

 
     
  See-Erz, Sumpferz, Wiesenerz, im kühlen Klima der Nordhalbkugel unregelmässige Ausscheidungen von unreinen, meist schlecht kristallisierten oder amorphen Eisenhydroxiden (akzessorisch auch Vivianit) in Seen oder bei hohem Grundwasserstand mit Einschlüssen von Pflanzenresten, Sand oder Ton. Raseneisenerze sind durch Zutritt von Sauerstoff (aus der Atmosphäre oder durch bakterielle oder pflanzliche Aktivitäten) aus Eisen entstanden, das in sauren Wässern (z.B. Moorwässern) durch Humussäuren gelöst wurde. Sie besitzen meist nur geringe Mangangehalte ( < 1%), gelegentlich bis 40% ansteigend, und sind die einzige rezent bedeutende Eisenerzbildung, die in geringem Umfang wegen der hohen Porosität für Filterzwecke interessant ist.  
 

 

 

 
 
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