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Passageinstrument

 
     
  Durchgangsinstrument zur Beobachtung der Durchgangszeit von Gestirnen durch eine bestimmte Vertikalebene, insbesondere durch den Meridian. Es besteht im wesentlichen aus einer stabil gelagerten Horizontalachse, um die das senkrecht zu ihr angebrachte Fernrohr schwenkbar ist. Dabei muss die optische Achse des Fernrohres eine Vertikalebene beschreiben. Zur bequemen Beobachtung bei steilen Zielungen werden meist gebrochene Fernrohre verwendet. Die durch das Objektiv einfallenden Lichtstrahlen werden durch ein Prisma in die durchbohrte Horizontalachse geleitet. Das Okular befindet sich an dem einen Achsende (Abb.). Die Horizontalachse liegt zur Beobachtung von Meridiandurchgangszeiten in der Ost-West-Richtung. Vorteil des Passageinstrumentes ist seine prinzipielle Einfachheit. Jedoch müssen folgende Justierbedingungen sorgfältig eingehalten werden: a) horizontale Lage der Achse, b) genaue Ost-West-Richtung der Achse sowie c) Rechtwinkligkeit von optischer Achse und Horizontalachse. Restfehler werden durch spezielle Messanordnungen bestimmt und durch Korrekturgrössen berücksichtigt. Die Beobachtung der Meridiandurchgangszeiten erfolgt visuell (mit einem Registriermikrometer), photographisch oder photoelektrisch.

PassageinstrumentPassageinstrument: schematische Darstellung eines Passageinstrumentes.
 
 

 

 

 
 
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