regional weitverbreiteter Typ der Metamorphose, der zur Umwandlung der an den Mittelozeanischen Rücken gebildeten basaltischen Gesteine der Ozeankruste (und seltener des darunterliegenden obersten Mantels) in Grünsteine, Amphibolite und Serpentinite führt. Häufig kommt es durch Wechselwirkungen mit Meerwasser, das entlang von Klüften und Schwächezonen mehrere Kilometer tief in die Ozeankruste eindringt, zu metasomatischen Stoffverschiebungen (z.B. Natrium-Anreicherungen in Basalten, Spilitisierung). Die Ozeanbodenmetamorphose spielt auch für die Bildung von basaltischen und andesitischen Schmelzen im oberen Erdmantel eine wichtige Rolle, da durch die metamorphen Prozesse Wasser in den Gesteinen der subduzierten Platten gebunden wird, welches unter den erhöhten Temperaturen im Erdmantel zu Aufschmelzungsprozessen führen kann.