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Mohrscher Spannungskreis

 
     
  wird aus der grössten und kleinsten Hauptnormalspannung σ1 und σ3 konstruiert. Die maximalen Hauptnormalspannungen σ1 und σ3 werden durch einen Versuch ermittelt und als Spannungskreis im Koordinatensystem aufgetragen. Je nach Material und Intention gibt es verschiedene Versuchsanordnungen, z.B. einaxialer Druckversuch (einaxiale Druckfestigkeit), Triaxialversuch und den Rahmenscherversuch.


Auf der Abszissewird von (σ13)/2 aus der Radius mit (σ13)/2 geschlagen. Somit erhält man den Mohrschen Spannungskreis. Trägt man mehrere aus einer Versuchsreihe ermittelte Spannungskreise auf, ergibt sich als tangentiale Einhüllende die Mohr-Coulombsche Schergerade als Coulomb-Mohrsche Bruchbedingung. In jeden Spannungskreis lässt sich zu jeder möglichen Scherspannung τ der zugehörige Reibungswinkel φ ablesen.
 
 

 

 

 
 
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