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von der Erdkern/Erdmantel-Grenze durch duktiles Fliessen in festem Zustand konvektiv in den oberen Erdmantel diapirartig (Diapir) aufsteigendes heisses Mantelmaterial, das dort einen hot spot bildet (Abb.). Es ist gegenüber dem umgebenden Mantel stofflich angereichert, da in ihm möglicherweise bis zum äusseren Kern in 2900 km Tiefe abgesunkenes subduziertes Gesteinsmaterial wieder aufgearbeitet ist. Manteldiapire sind damit Teile eines den gesamten Erdmantel umfassenden Konvektionssystems. Ihre Verankerung im unteren Mantel lässt sie gegenüber den sich darüber hinwegbewegenden Lithosphärenplatten, auf denen der hot spot seine Spur hinterlässt, als relativ stationär erscheinen.
Manteldiapir: Der von der Basis des unteren Mantels aufsteigende Manteldiapir erzeugt einen hot spot mit aktivem Vulkanismus auf der über ihm in Pfeilrichtung driftenden Lithospärenplatte. Sich anreihende erloschene Vulkane markieren ältere Positionen der Platte über dem Diapir. |
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