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Kaolinlagerstätten |
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Anreicherungen von Kaolinmineralen auf autochthoner oder allochthoner Lagerstätte, entstanden durch hydrothermale Zersetzung von granitischen oder pegmatitischen Gesteinen (Hydrothermalkaolin; z.B. Cornwall, Südwestengland) oder durch Verwitterung unter wechselfeuchtem, warmem Klima (siallitische Verwitterung) von unterschiedlichsten feldspathaltigen Gesteinen wie Granit, Gneis, Porphyr, Arkose (Residualkaolin). Kaolinlagerstätten sind weltweit verbreitet. Besonders bedeutend ist die Gewinnung von Kaolin in China, Indien, Japan und USA. In Europa sind die wichtigsten Lagerstätten an fossile oberkretazisch-tertiäre Landoberflächen im Gebiet heutiger Mittelgebirge gebunden, v.a. in einem Gürtel von Südwestengland über Mitteleuropa bis zur Ukraine. In Deutschland findet die Gewinnung von Kaolin in Sachsen, in der Oberpfalz und im Rheinischen Schiefergebirge statt. |
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