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Anteil des Niederschlages, der in den Boden eindringt und in Abhängigkeit von Niederschlagsintensität, Wassergehalt und Wasserdurchlässigkeit des Bodens dem Gravitationspotential folgend versickert (Abb. 1). Im Boden entsteht eine für die jeweiligen Bodeneigenschaften charakteristische Infiltrationsfront, die von oben nach unten aus einer Sättigungs-, Übergangs-, Transport- und Befeuchtungszone mit jeweils abnehmendem Wassergehalt besteht (Abb. 2).
Infiltration 1: Infiltrationsrate f während der Sättigungs- und Rückgangsphase beim Infiltrationsprozess. 1) Infiltration bei einem durch starke Niederschläge überfluteten Boden, 2) Infiltration bei einem gleichmässig mit der Niederschlagsintensität Pi beregneten Boden, 3) Infiltration bei einem gleichmässig mit einem Niederschlag überregneten Boden, dessen Intensität kleiner als das Infiltrationsvermögen des Bodens ist.
Infiltration 2: Verlauf der Infiltration bei einem überfluteten Boden in gleichen Zeitintervallen (t). |
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